Coca-Cola: Wenn die Zuckerwasser-Legende ins Straucheln gerät
Was die Earnings Calls über die wahre Lage des Unternehmens verraten
Coca-Cola verliert an Schwung – das Volumenwachstum ist von Null auf Minus gerutscht, während die Ausreden des Managements zunehmen. Die 5,1 Milliarden Dollar teure Costa Coffee-Akquisition entpuppt sich als Flop, und der Konsument kauft zunehmend die günstigeren Produkte statt der teuren Premium-Varianten. Für Dich als Anleger bedeutet das: Halten, wenn Du schon investiert bist, aber jetzt nicht neu einsteigen – bessere Chancen kommen.
Es gibt diese Momente, in denen selbst Ikonen ihre Maske fallen lassen. Als James Quincey, CEO von Coca-Cola, im jüngsten Earnings Call über die Costa Coffee-Akquisition sprach, war so ein Moment. "Unsere Investition ist nicht dort, wo wir sie haben wollten", gab er ungewöhnlich offen zu. "Die Investmentthese hat sich nicht wie ursprünglich geplant entwickelt."
Für einen CEO, der normalerweise jede Quartalszahl mit Optimismus vergoldet, klingt das wie ein Hilferuf. Und es ist nur die Spitze des Eisbergs einer Geschichte, die zeigt: Auch der weltgrößte Getränkekonzern kämpft mit massiven Herausforderungen.