Der neue Sheriff bei der Fed: Unsicherheit über Warshs Kurs

Der neue Sheriff bei der Fed: Unsicherheit über Warshs Kurs
Bild: Hoover Institution

Am Freitag, 30. Januar 2026, nominierte Donald Trump Kevin Warsh als nächsten Fed-Chef. Was jetzt folgt: Der Senat muss Warsh in einer Anhörung befragen und dann über seine Ernennung abstimmen. Dieser Prozess dauert normalerweise mehrere Wochen bis Monate. Frühestens im späten Frühjahr oder Sommer 2026 könnte Warsh dann Jerome Powell ablösen, der bis dahin im Amt bleibt.

Die unmittelbare Marktreaktion am Freitag war heftig: Gold fiel um über 10 Prozent, der Dollar legte zu, Tech-Aktien schwankten. Diese Bewegungen sind weniger eine klare Bewertung von Warshs Politik als vielmehr Ausdruck purer Unsicherheit. Niemand – außer Warsh selbst und möglicherweise Trump und Finanzminister Bessent – weiß wirklich, welchen Kurs die Fed unter ihm fahren wird. Alles, was jetzt diskutiert wird, ist Spekulation basierend auf früheren Aussagen und Schriften Warshs.

Warum sollte dich das als Anleger interessieren? Weil der Fed-Chef (die amerikanische Zentralbank, vergleichbar mit der EZB) über Zinsen und Geldmenge mitentscheidet – und damit praktisch über jedes Depot.

In diesem Newsletter gebe ich dir einen Überblick, worüber Makroökonomen jetzt nachdenken, welche Szenarien greifen könnten und was du als Investor beobachten solltest.

Das erwartet dich:

  • Die zentrale KI-Produktivitäts-These, die Warshs Denken prägt
  • Drei mögliche geldpolitische Schwerpunkte unter seiner Führung
  • Welche Assets besonders sensibel auf seinen Kurs reagieren könnten
  • Was du in den nächsten Monaten beobachten solltest

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