Die langweiligen Aktien, die an der KI-Revolution verdienen

Die langweiligen Aktien, die an der KI-Revolution verdienen

Teil 2 von 3

Nachdem wir im ersten Teil gesehen haben, wie die enorme Leistungsdichte von KI-Hardware die physische Welt und unsere Stromnetze regelrecht unter Schock versetzt, verlassen wir die Theorie der 'AI Factory'. Wir haben verstanden, dass Atome und Elektronen die neuen knappen Währungen sind – und schauen uns nun an, wer daraus Kapital schlägt.

Die Namen, die niemand kennt

Wenn du vor einem Jahr jemanden gefragt hättest, wie man am KI-Boom partizipiert, hätte fast jeder dieselben Antworten gegeben: Nvidia. Microsoft. Vielleicht noch Meta oder Google. Die offensichtlichen Namen eben.

Aber hier ist das Problem mit den offensichtlichen Namen: Sie sind bereits astronomisch bewertet. Nvidia handelt (Stand Anfang 2026) mit einem Forward-KGV – das ist das Verhältnis von Aktienkurs zu den für die nächsten 12 Monate erwarteten Gewinnen – von deutlich über 30. Microsoft ähnlich. Die Erwartungen sind in der Stratosphäre. Ein kleiner Rückschlag bei den KI-Investitionen, eine enttäuschende Guidance – und du siehst zweistellige Kursverluste.

Die wirklich interessante Frage lautet deshalb nicht: "Wer baut die KI?" Sondern: "Wer baut die Infrastruktur für diejenigen, die KI bauen?"

Willkommen bei den Klempnern, Elektrikern und Kühlungsexperten der KI-Revolution. Unternehmen, deren Namen du wahrscheinlich noch nie gehört hast, die aber gerade an jedem einzelnen Rechenzentrum verdienen, das Microsoft, Google oder Meta in den Boden stampfen.

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